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Bundesverband Geriatrie betont die große Bedeutung spezifischer medizinischer Versorgungsstrukturen für Betagte und Hochbetagte

Anlässlich des internationalen „Tags der älteren Generation“ weist der Bundesverband Geriatrie darauf hin, dass auch die altersmedizinische Versorgung ein wichtiger Baustein ist, um die Belange der älteren Generation angemessen zu berücksichtigen. Damit ältere Menschen auch bei körperlichen, seelischen oder kognitiven Einschränkungen möglichst lange selbstbestimmt am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben können, sind flächendeckende geriatriespezifische Versorgungsstrukturen von zentraler Bedeutung.

Durch die Sicherung der Gesundheit und damit der Lebensqualität älterer Menschen kann auch die Partizipation erheblich verbessert werden. „Die Geriatrie bietet hier wesentliche Unterstützung, da sie die spezifischen Erkrankungen im Alter fokussiert“, unterstreicht Geschäftsführer Dirk van den Heuvel.

Selbstständigkeit und Teilhabe erhalten

Betagte und Hochbetagte weisen mit zunehmendem Alter regelhaft mehrere Erkrankungen (Multimorbidität) sowie verringerte Belastbarkeit auf. Ziel der geriatrischen Medizin ist es, diese Besonderheiten der Patientinnen und Patienten gezielt zu berücksichtigen. Ihr Aufgabenspektrum reicht deshalb von der Behandlung akuter und/oder chronischer Erkrankungen über Unfallfolgen (z.B. nach Stürzen) bis zur spezifischen Rehabilitation. Durch frühzeitige rehabilitative Maßnahmen soll zudem Pflegebedürftigkeit vermieden bzw. soweit wie möglich vermindert werden. Aus diesen Gründen verfolgt die Geriatrie einen ganzheitlichen Ansatz. Das Ziel: durch die Behandlung Selbstständigkeit und Teilhabe älterer Menschen zu erhalten bzw. soweit wie möglich wiederherzustellen.

Geriatrische Versorgung gewährleisten

Diesem Behandlungsbedarf tragen die Geriatrien u. a. Rechnung, indem ein multiprofessionelles Team aus speziell aus- bzw. fortgebildeten Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen sowie Mitarbeitenden des Sozialdienstes sich fachübergreifend mit physischen, psychischen, funktionellen und sozialen Aspekten befasst.

„Die Politik ist hier gefordert, diesen erfolgreichen Ansatz auch weiterhin zu fördern“, sagt van den Heuvel. „Angesichts der demografischen Entwicklung ist es eine zentrale gesundheitspolitische Aufgabe, geriatriespezifische Versorgungsstrukturen mit altersmedizinischen Versorgungskonzepten weiter entsprechend dem steigenden Bedarf auszubauen. Nur so wird die Medizin der älteren Generation gerecht.“

 

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