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Der Bundesverband Geriatrie begrüßt das jüngste BAGSO-Positionspapier, das wichtige Bausteine für die ambulante Pflege benennt.

Berlin, 25.02.2021 – Die Forderung der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen), die Rahmenbedingungen für die ambulante Pflege zu verbessern, wird vom Bundesverband Geriatrie e.V. nachdrücklich unterstützt. Als wesentliche Voraussetzung dafür sieht das jüngst verabschiedete BAGSO-Positionspapier „Zukunft der Hilfe und Pflege zu Hause“ u. a. den Ausbau eines wohnortnahen, flächendeckenden Angebots mobiler, ambulanter und teilstationärer geriatrischer Behandlungs- und Rehabilitationsangebote. „Diese Analyse können wir nur begrüßen“, sagt Geschäftsführer Dirk van den Heuvel. „Eine bedarfsgerecht strukturierte Versorgung durch Geriatrien trägt dazu bei, dass ältere Menschen ihren individuellen Teilhabeanspruch verwirklichen können.“

Reha vor und bei Pflege
Etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden dem Papier zufolge derzeit in unterschiedlichen Hilfemixen in ihrem häuslichen Umfeld gepflegt. Daher ist es sinnvoll, Bedingungen zu schaffen, die alten und hochaltrigen Menschen nicht nur eine möglichst selbstständige Lebensführung ermöglichen, sondern auch Pflegebedürftigkeit soweit wie möglich verringern.

Zu den Maßnahmen, die dies gewährleisten, gehört auch die geriatrische Rehabilitation, meint van den Heuvel: „Geriatrische Rehabilitation vor und bei Pflege kann Pflegebedürftigkeit vermeiden, hinauszögern oder deren Verschlimmerung verhüten und ist damit ein wichtiger Baustein ambulanten Versorgung.“

Berechnungen des BV Geriatrie haben gezeigt, dass sich die Kosten einer geriatrischen Rehabilitation nach rund sechs Monaten amortisieren. Deshalb seien Gesetzgeber und Leistungsträger gefordert, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die geriatrische Rehabilitation nachhaltig gestärkt wird.

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