Der Bundesverband Geriatrie spricht sich gegen eine föderale Aufgliederung der geriatriespezifischen Qualifikation der Ärzteschaft aus. Der Beschluss der Delegierten der Landesärztekammer Hessen zur Einführung einer „Zusatz-Weiterbildung Ambulante Geriatrie“ trägt nicht zu einer echten Verbesserung der Versorgung bei. Vielmehr besteht die Gefahr einer qualitativen Abwertung der bisherigen Vorgaben. Die grundsätzliche Stellungnahme des Bayrischen Hausärzteverbandes zur geriatrischen Versorgung der Patienten zeigt eine eingeengte Wahrnehmung der Versorgungssituation betagter Patienten.

Der Bundesverband Geriatrie achtet auch bei der Aufnahme neuer Mitglieder auf die Einhaltung hoher, klar definierter Qualitätskriterien. Das transparente Aufnahmeverfahren wurde jetzt überarbeitet, um es an die aktuellen Qualitätsmaßstäbe anzupassen.

Vom 4. – 5. Mai 2017 findet in Berlin der erste Kongress für Altersmedizin statt. Veranstaltet vom Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin und Brandenburg.

Ab sofort bietet der Bundesverband Geriatrie für Therapeuten eine vertiefende altersmedizinische Weiterbildung an. Geriatrisches Fachwissen wird vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und steigender Patientenzahlen auch für Therapeuten immer wichtiger.

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie haben Experten aus 331 Fachabteilungen bzw. Einrichtungen für Altersmedizin über die Weiterentwicklung der fachspezifischen Versorgungsstrukturen und die gesundheitspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung beraten. In diesem Kontext wurde das neue Weißbuch Geriatrie vorgestellt. Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten hervor. Facharzt für Geriatrie gefordert.